Promi oder Marke – wo liegen heute die Unterschiede?

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Promi oder Marke – wo liegen heute die Unterschiede?

News (1 / 1) 10.12.2022 00:33 / Günter


Prominent werden, das ist heute auf unterschiedliche Art und Weise möglich. Entweder, man zeichnet sich in seiner eigenen Disziplin durch besonderes Talent oder harte Arbeit aus, oder man wird unfreiwillig berühmt. Eine recht neue Möglichkeit, seine Bekanntheit zu steigern, sind die sozialen Medien. Innerhalb einzelner Bubbles gibt es so Berühmtheiten, die es noch vor wenigen Jahren garantiert nicht ins Fernsehen oder mit einer positiven Meldung ins Internet geschafft hätten.

Möglich ist das, weil heute jeder zu seinem eigenen Agenten, Verleger, Serienschreiber und Hauptdarsteller werden kann. Teure Kamera und ein großes Team benötigt heute niemand mehr, so manchem gelingt es sogar, mit dem eigenen Handy zum gefeierten Star zu werden. Egal, ob in der Fitnessbranche, in der Mode oder im Gaming – jede Szene bringt heute ihre Stars hervor. Mit diesen verbindet man Ruhm und Reichtum. Doch ist es wirklich möglich, nur aufgrund der sozialen Medien ein Vermögen aufzubauen oder ist der Hype doch nur heiße Luft?

Nun, detaillierte Zahlen zur Monetarisierung bei YouTube, als Beispiel, gibt es nicht. Das liegt vorrangig an der Unternehmenspolitik der Plattform. Wer mit seinen Videos Geld verdient, der erklärt sich dazu, keine Details zur Höhe der Bezahlung zu verraten. Natürlich ist es auch dem kreativen Kopf hinter einem Video selbst überlassen, wie viel Werbung gezeigt werden soll oder ob das Video überhaupt monetarisiert werden soll. Hier wird ein schmaler Pfad beschritten, denn als Videoersteller möchte man mit zu viel Werbung seine Fans nicht verschrecken.

Wie steht es um die ganz Großen in der Branche?

Immer wieder munkelt man, dass ein Star wir Cristiano Ronaldo, der den Weltrekord in Sachen Follower weltweit hält, mehrere Millionen Euro mit nur einem Post verdient. Das funktioniert natürlich nicht mittels der Monetarisierung, sondern allein durch die Reichweite und den Bekanntheitsgrad des Superstars. Egal, ob eine Person mit derart vielen Followern für eine Marke oder für ein Produkt, das unter dem eigenen Namen vertrieben wird, Werbung macht, es bedeutet immer einen deutlichen monetären Zugewinn. Wer also den Vorteil mitbringt, bereits aus einem anderen Bereich des Lebens weltweit bekannt zu sein, der nutzt die sozialen Medien noch einfacher als eine große Geldquelle. Fraglich ist dabei, inwiefern der soziale Gedanke und das Teilen kreativer Ideen für normale Nutzer, die soziale Medien ausschließlich auf der Suche nach Inspiration und zum Zeitvertreib nutzen, erhalten bleibt?