In Potsdam betritt der Hauptverdächtige Benjamin K. mit zitternden Händen das Gericht. Ihm wird vorgeworfen, auf Anstiftung eines ehemaligen Schulfreundes den Mord an Carolin G., der Mutter seines Kindes, verübt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sieht einen heftigen Streit um das Sorgerecht als Motiv für die Tat.
Der Prozess hat am Montag begonnen, doch sowohl Benjamin K. als auch Björn R. lehnen die Vorwürfe ab. "Ich habe mit dem Tod von Carolin G. nichts zu tun. Ich könnte meinem Sohn niemals seine Mutter nehmen", beteuert Björn R. Währenddessen behauptet Benjamin K., zum Zeitpunkt des Verbrechens geschlafen zu haben – eine Aussage, für die es allerdings keine Zeugen gibt.