Im Zug befanden sich etwa 100 Passagiere. Während bislang unklar ist, wie viele verletzt wurden, steht fest, dass mindestens drei Menschen ihr Leben verloren haben. Einige weitere wurden schwer verletzt und mussten aus den verwüsteten Waggons gerettet werden. Teile des Zuges liegen verstreut in der Umgebung, und ein Waggon hat sich zur Seite geneigt, sein Dach ist geöffnet. Die Einsatzkräfte geben alles, um allen Betroffenen den bestmöglichen Schutz und Hilfe zukommen zu lassen.
Die koordinierenden Stellen haben von einem "Massenanfall von Verletzten" berichtet, was enorme logistische Anstrengungen nötig machte. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten ist vor Ort, auch Unterstützung durch das Bayerische Rote Kreuz wurde angefordert. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl ist zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der schwierigen Situation zu machen. Ob äußere Faktoren wie schlechtes Wetter oder Hindernisse auf der Strecke zum Unglück führten, bleibt hingegen vorerst unklar, während die Ermittlungen intensiv fortgesetzt werden.